Rheuma Symptome, Ursachen und Behandlungsmethoden
Viele chronisch Rheumakranke erzählen, sie hätten "schon immer" etwas gegen ihr Rheuma getan, sie seien nämlich jedes Jahr ins Bad gefahren. Sie unterliegen aber einer bösen Täuschung, wenn sie meinen, damit etwas Ausreichendes oder Grundsätzliches zur Besserung oder Heilung ihrer Krankheit getan zu haben, denn die üblichen Behandlungsmethoden mit Medikamenten, Bädern, Massagen und Einreibungen führen lediglich zu einer vorübergehenden Linderung der Beschwerden. Da die Ursachen damit nicht abgestellt werden, schreitet die Krankheit trotzdem langsam aber stetig fort.
Die Erkrankungen der Bewegungsorgane sind neben der Zahnkaries die häufigsten ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten. Da sie im Gegensatz zu Erkrankungen der inneren Organe schmerzhaft sind und die Schmerzen den Kranken in jedem Fall zum Arzt führen, sind die Erkrankungen der Bewegungsorgane auch die häufigsten Behandlungsfälle in einer ärztlichen Praxis. Der Betroffene hat aber nicht nur über lange Zeit vielerlei Schmerzen, er ist zudem in seinen Bewegungen behindert. Und auch die Krankenversicherungen haben damit ihre Last, denn ihre Aufwendungen auf diesem Sektor erreichen riesige Beträge. Hinzu kommen Produktionsausfälle und oft ein vorzeitiges Ausscheiden des Kranken aus dem Berufsleben. So verursacht die Volksseuche Rheuma auch bedeutende wirtschaftliche Schäden.
Man fragt sich natürlich, wie es trotz der Fortschritte der medizinischen Wissenschaft zu einem solchen Ausmaß der Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises kommen konnte. Der Grund liegt darin, dass man sich nicht um die Ursachen der Erkrankungen kümmert, sondern sich damit zufriedengibt, die Rheuma Symptome zu behandeln, wenn sie einmal aufgetreten sind.
Da die Erkrankungen der Bewegungsorgane in die Gruppe der ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten gehören, haben sie ähnliche Ursachen wie andere Vertreter dieser Gruppe: der Herzinfarkt, die Gallensteine, die Fettsucht, die Zuckerkrankheit, die Leber- und Stoffwechselkrankheiten, der Gebissverfall und andere.
Ein Behandlungserfolg ist nur zu erwarten, wenn die Ursachen abgestellt werden. Um sie abstellen zu können, muss man sie natürlich kennen. Der Krankheitsverlauf ist umso günstiger, je früher die Ursachen erkannt und abgestellt werden. Gelangt der Kranke frühzeitig zu diesem Wissen dadurch, dass er eine rheumatische Erkrankung bekommt, so hat er den besonderen Vorteil, dass er mit dem, was er gegen sein Rheuma tut, zugleich gegen alle anderen ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten wirksam vorbeugt. Wenn zum Beispiel der Mineralhaushalt infolge von Vitaminmangel gestört ist, werden häufig die Mineralstoffe zuerst den nicht lebensnotwendigen Organen, zu denen die Bewegungsorgane gehören, entzogen, damit die lebenswichtigen Organe weiterhin versorgt werden können. Die auf diese Weise entstehenden Erkrankungen der Bewegungsorgane kann man als Frühwarnung vor ernsteren inneren Erkrankungen ansehen. Wer die Warnungen beachtet, beugt schlimmerem Unheil vor.

Zu den typischen Rheuma-Anzeichen gehören Schwellungen und fließende Schmerzen in den Gelenken.
Wie alle ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten haben auch die rheumatischen Erkrankungen eine lange Anlaufzeit, d.h. die verursachenden Ernährungsfehler müssen über Jahrzehnte gemacht werden, bis die ersten Beschwerden auftreten. Diese Verschleierung der Zusammenhänge durch den Zeitfaktor hat dazu geführt, dass die degenerativen Gelenkerkrankungen fälschlich als Verschleiß-, Aufbrauch- oder Alterskrankheiten bezeichnet werden. Dadurch wird bei den Kranken der Eindruck erweckt, es handle sich um ein unabwendbares Schicksal, das man mit Geduld ertragen müsse.
Diese Auffassung kann natürlich bei den Betroffenen nur deshalb Glauben finden, weil ihnen die wirklichen Rheuma Ursachen verschwiegen werden; sie ist die Erklärung dafür, dass die Kranken sich resigniert mit der üblichen Linderungsbehandlung zufriedengeben.
Noch eine andere Entwicklung zeichnet sich in den letzten Jahren ab, nämlich dass immer jüngere Lebensalter von diesen Krankheiten ergriffen werden. Dies hängt unter anderem auch damit zusammen, dass die heute lebenden Menschen bereits die 3. bis 4. Generation darstellen, die einer sogenannten zivilisatorischen Kost ausgesetzt sind.
Die vornehmliche Aufgabe dieser Website ist es, die Ursachen und Symptome von Rheuma aufzuzeigen und daraus folgerichtig die Maßnahmen der Vorbeugung und erfolgversprechendsten Heilbehandlung abzuleiten.
Rheuma kann tödlich sein
Durch die Entzündung treten nicht selten Herzinfarkt, Schlaganfall sowie gefährliche Probleme mit Lungen, Nieren und Darm auf
Schmerzende Gelenke und Muskeln, man fühlt sich kraftlos, müde, kann sich kaum rühren. Das ist die eine Seite von Rheuma. Die andere ist viel gefährlicher: Tod durch Organversagen. Probleme mit Lunge, Herz, Nieren, Darm und Hirn sind durchaus häufige Begleiter dieser schweren Erkrankung des Immunsystems.
Wer bereits bei unklaren Schmerzen am Bewegungsapparat ärztliche Hilfe sucht, in der Folge richtig diagnostiziert und dann entsprechend behandelt wird, hat jedoch gute Chancen auf eine normale Lebenserwartung. Die Probleme lassen sich Dank moderner Therapien zudem in erträglichen Grenzen halten.
Die Diagnose wird mittels genauer körperlicher Untersuchung, spezieller Bluttests, Gelenk-Ultraschall und MRT gestellt. Hilfreich sind neue Möglichkeiten, die für rheumatische Entzündungen international entwickelt wurden. Damit kann man heute auch Patienten in einem sehr frühen Stadium erfassen.
Folgende Rheuma Symptome sollten sehr schnell zum Arzt führen:
- Gelenks-, Wirbelsäulen- und Muskelschmerzen. Grundsätzlich kann jede Körpergegend befallen sein!
- Geschwollene Gelenke, die auch druckschmerzhaft, hitzend und gerötet sind
- Wenn sich Gelenke morgens steif anfühlen
- Kraftlosigkeit der Hände - Dosen können kaum mehr geöffnet werden, das Kaffeehäferl fällt aus der Hand ...
- "Begrüßungsschmerz" - der Händedruck tut weh
- Bewegungseinschränkung
- Allgemeine Symptome wie Fieber, Schwitzen, Krankheitsgefühl, Gewichtsabnahme, Appetitlosigkeit
Bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises ist oft eine Störung der Körperabwehr der Hintergrund. Das Immunsystem gerät außer Kontrolle, wird überaktiv und richtet sich gegen den eigenen Organismus. Daher sind neben dem Bewegungsapparat eben immer wieder auch innere Organe wie Herz, Lunge, Nieren, Leber und Darm in Mitleidenschaft gezogen.
Um die dadurch entstehende Entzündung zum Stillstand zu bringen, werden vom Rheumaarzt sogenannte Basismittel eingesetzt. Diese Arzneimittel können das gestörte Abwehrsystem beruhigen.
Den wirklichen Durchbruch in der Rheumatherapie aber hat die Entwicklung von Medikamenten (Biologika) gebracht, mit deren Hilfe die überaktiven "Abwehrsoldaten" (Zellen und Botenstoffe) direkt gebremst werden. Biologika beeinflussen den Verlauf der Krankheit und nicht nur die Symptome.
Derartige Präparate werden entweder als Infusion verabreicht oder vom Patienten selbst unter die Haut injiziert. Je früher die Behandlung beginnt, desto erfolgreicher ist sie. Seit kurzem werden Biologika übrigens auch gegen Osteoporose angewendet.
Davon abgesehen gibt es überdies neue Hoffnung für Menschen mit Arthrosen (Gelenkabnützung): Neue Medikamente und Therapien können den Knorpelabbau stoppen und Schmerzen nehmen.
Rheuma erkennen
Es ist wichtig, dass Sie bei Verdacht auf Rheuma so früh wie möglich einen Arzt aufsuchen. Denn je eher Sie geeignete Maßnahmen ergreifen, desto wirksamer können Sie einem Fortschreiten der Erkrankung entgegensteuern. Folgende ärztliche Untersuchungen geben Aufschluss:
- Gelenke auf Beweglichkeit und Schmerzempfindlichkeit untersuchen und prüfen, ob sie verformt, gerötet, angeschwollen oder erwärmt sind.
- Untersuchungen des Blutes und/oder Urins zeigen an, ob eine Entzündung im Körper vorliegt und können auch auf ganz bestimmte rheumatische Erkrankungen hinweisen.
- Röntgenbild, Computertomographie oder Kernspinresonanztomographie können Veränderungen am Gelenkknorpel oder Knochen sichtbar machen.
