Die Osteoporose

Die Kalkarmut des Knochens (Osteoporose) ist Ausdruck einer Störung des Mineralstoffwechsels und ein Teilsymptom der degenerativen Veränderungen im Bewegungsapparat. Deshalb ist es bei einer Osteoporose vor allem notwendig, die Ernährung in der dargestellten Weise umzustellen. Die Erfolge dieser Ernährungsbehandlung sind gerade bei der Osteoporose hervorragend.

Weil die Zusammenhänge zwischen Fehlernährung und Osteoporose meist nicht bekannt sind, wird die Kalkarmut des Knochens vielfach als die Schmerzursache angesehen. Zudem führt die Verkennung der Tatsache, dass die Osteoporose lediglich ein Teilbild der ernährungsbedingten Degeneration im Bewegungssystem ist, zu merkwürdigen Vorstellungen über ihre Entstehung und dementsprechend zu erfolglosen Behandlungsmethoden. Aus Verlegenheit erklärt man den Kalkmangel dann mit dem Alter. Dieser Denkweise entspricht es, wenn als therapeutisches Mittel Abkömmlinge männlicher Hormone empfohlen werden, die als sogenannte Anabolika den Stoffwechsel günstig beeinflussen sollen. Diese Methode ist verfehlt; sie muss auch deswegen abgelehnt werden, weil sie zu Nebenwirkungen führt und weil die ursächlichen Ernährungsfehler in diesem Falle beibehalten werden.

Lebertran und medikamentöse Mineralstoffgemische können die Ernährungsbehandlung wirksam unterstützen. Die Bedeutung des Vitamin-D-haltigen Lebertrans für die Steuerung des Kalkhaushaltes ist ja von der Rachitis her bekannt. Als Kalkstoffwechselstörung kann man die Osteoporose des Erwachsenen in gewissem Sinne mit der Rachitis bei Jugendlichen vergleichen. In beiden Fällen ist die ungenügende Kalkeinlagerung in die Knochen nicht durch einen Kalkmangel in der Nahrung, sondern durch das Fehlen steuernder Wirkstoffe, zum Beispiel des Vitamins D, bedingt.

Da der Knochen nicht nur Calcium, sondern auch das Element Fluor in einer komplexen organischen Verbindung enthält, wird nun in Unkenntnis der wahren Ursachen versucht, die Krankheit mit fluorhaltigen Präparaten, sogenannten Fluoriden, zu behandeln. Diese Methode ist einfach schon deshalb falsch, weil es sich bei der Osteoporose genauso wenig um eine Fluormangelkrankheit handelt wie um eine Calciummangelkrankheit. Die Verordnung von fluoridhaltigen Präparaten ist daher nicht nur falsch und erfolglos, sondern sogar gefährlich.

Mehr über Osteoporose hier:
Segmentale BehandlungDie besten Strategien gegen Osteoporose


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